Köln – Spätsommer auf den Poller Wiesen

Der Blick aus dem Fenster – kalt, nass, grau – führt uns einmal mehr vor Augen, dass der Herbst nun endgültig gekommen und der Sommer vergangen ist. Umso schöner war daher einer der letzten Spätsommertage Ende September, den ich auf den rechtsrheinischen Poller Wiesen in Köln verbracht habe – zwischen Severins- und Südbrücke, im weiten Grün, mitten in Köln.

Blick über die Poller Wiesen in Köln auf die Südbrücke und den Rhein. Im Vordergrund kreuzt eine Radfahrerin den Weg

Zwischen der Severinsbrücke, die die Kölner Südstadt mit dem rechtsrheinischen Stadtteil Deutz verbindet und der rund einen Kilometer Strom aufwärts gelegenen Südbrücke, die primär Güterzügen die Überquerung des Rheins gestattet, hält man sich gern auf – erst recht bei sommerlichen Temperaturen um die 25°C und strahlend blauem Himmel Ende September.

Zwischen beiden Brücken kann man bequem hin und her schlendern und dabei die Aussicht auf die gegenüberliegenden Kranhäuser und den Kölner Rheinauhafen genießen. Alle paar Meter wird man dabei von Radfahrern und Läufern überholt. Die einen genießen dabei ihre Radtour in den Kölner Süden, nach Rodenkirchen oder gar nach Bonn und die anderen befinden sich in den letzten Trainingseinheiten vor dem Köln-Marathon, der am 13. Oktober 2019 zwischen Deutzer Bahnhof und Kölner Dom stattfindet. Die Strecke auf der rechten Rheinseite ist ein beliebtes Areal für Sportler, da die breite Allee auch an heißen Tagen während der Sommermonate ausreichend Schatten spendet. Zudem ist der Bereich verkehrsberuhigt, speziell an den Wochenenden, wenn die alte Drehbrücke für den Motorrad- und PKW-Verkehr gesperrt ist. An der Südbrücke selbst befinden sich zudem Tennisplätze, kurz dahinter eine Laufbahn sowie diverse Fußballfelder, die das Sportangebot auf den Poller Wiesen komplettieren.

Einen besonders schönen Ausblick auf die Kölner Innenstadt, den Mediapark und den Kölner Dom erhaltet ihr, wenn ihr die nördlichste Spitze der Poller Wiesen unterhalb der Severinsbrücke aufsucht. Hier trefft ihr höchstens auf den einen oder anderen Angler, der auf den Fang des Tages wartet und könnt ansonsten ungestört den Ausblick genießen. Hierher gelangt ihr am besten, wenn ihr die alte Drehbrücke bei der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle überquert und an Feuerwehr- und Polizeischiff vorbei auf die Severinsbrücke zugeht.

Den Weg über die Drehbrücke würde ich euch ebenso empfehlen, wenn ihr die Alfred-Schütte-Allee hinunter zur Südbrücke spazieren möchtet. Alternativ bietet sich der umgekehrte Weg an, indem ihr aus der Südstadt kommend die Südbrücke überquert und auf diese Weise auf die Poller Wiesen gelangt.

Noch Fragen?
Solltet ihr weitere Fragen rund um die Poller Wiesen in Köln haben, freue ich mich über eure Nachricht. Diese könnt ihr entweder direkt in den Kommentaren dieses Beitrags, in den Sozialen Medien oder über das Kontaktformular posten.

China Festival 2019 – Ein Hauch Asien in der Domstadt

Auf dem Kölner Roncalliplatz, der sich auf der Südseite des Kölner Doms befindet, gastierte dieses Jahr vom 12.-14. September das China Festival. Eine Vielzahl roter Pavillons lud tausende Besucher dazu ein, an der chinesischen Kultur teilzuhaben. Verkauft wurde neben chinesischen Produkten wie Tücher, Keramik und Souvenirs auch eine beeindruckende Vielfalt an chinesischen Speisen. Für eine ebenso eindrucksvolle Unterhaltung sorge das abwechslungsreiche Bühnenprogramm.

Schloss Neuschwanstein – König Ludwig’s Märchenschloss im Allgäu

Hoch über der kleinen Ortschaft Hohenschwangau thront das wohl bekannteste Vermächtnis des bayischen Königs Ludwig II – Schloss Neuschwanstein. Der Bau erscheint auf seinem Felsplateau prächtig und erhaben. Je näher man dem Schloss kommt, umso eindrucksvoller wirkt das Bauwerk in seinem märchenhaften Umfeld – umgeben von den Alpen im Süden und an einem türkis-farbenen Alpensee gelegen. Rund zwei Stunden südwestlich von München befindet sich eines der weltweit bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

Vom Dom auf die Kö – 38 km mit dem Rad

Von Köln nach Düsseldorf ist es bekanntlich nur ein Katzensprung. Grund genug für die anhaltende Rivalität zwischen den beiden Städten, sei es im Alltag, im Karneval oder im Sport. Auf Grund der vergleichsweise geringen Entfernung der beiden Städte zueinander habe ich mich am 1. Mai 2019 mit dem Rad auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht. Nach rund 40 Kilometern entlang an Rhein, blühenden Rapsfeldern und Chemiekonzernen habe ich mein Ziel schließlich erreicht und konnte auf eine angenehme Fahrt zurückblicken.

Über die Erzbahntrasse durch das Ruhrgebiet – 25 km mit dem Rad

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Das Ruhrgebiet stand einst für Kohle, Stahl und Bergbau. Mittlerweile gehört dieser Teil der Vergangenheit an. Die Region hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und ist heute durch die Aufforstung grüner denn je. Quer durch das Ruhrgebiet ziehen sich seit kurzer Zeit diverse Radwege, die unter den Namen „Ruhrtal Radweg“ oder „Route Industriekultur“ zusammengefasst wurden. Einen kleinen Teil dieser Route habe ich am Osterwochenende befahren, nämlich die Strecke zwischen Bochum Hbf. und Essen Hbf. Der Radweg führt hierbei über die alte Erzbahntrasse und vorbei am UNESCO Welterbe Zeche Zollverein.

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