Von Köln nach Düsseldorf ist es bekanntlich nur ein Katzensprung. Grund genug für die anhaltende Rivalität zwischen den beiden Städten, sei es im Alltag, im Karneval oder im Sport. Auf Grund der vergleichsweise geringen Entfernung der beiden Städte zueinander habe ich mich am 1. Mai 2019 mit dem Rad auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht. Nach rund 40 Kilometern entlang an Rhein, blühenden Rapsfeldern und Chemiekonzernen habe ich mein Ziel schließlich erreicht und konnte auf eine angenehme Fahrt zurückblicken.

Vom Dom an die Kö

Gestartet bin ich mit dem Rad an der S-Bahn Haltestelle „Köln, Bilderstöckchen Geldernstr./Parkgürtel“. Den Startpunkt erreicht ihr neben der S-Bahn auch mit der Straßenbahn, Linie 13, oder direkt bequem per Rad.

Von hieraus fahrt ihr zunächst die Longericher Straße hinauf bis in den gleichnamigen Stadtteil, ehe ihr die Stadt im Norden nach der Durchfahrt von Chorweiler und Fühlingen verlasst. Bis zur Stadtgrenze befinden sich an den Straßen in der Regel Fahrradwege, die jedoch in Teilen leider nicht im besten Zustand sind, da sie teilweise von Baumwurzeln angehoben wurden. Nichtsdestotrotz könnt ihr sie nutzen, wenn ihr dabei auch auf etwas Geschwindigkeit bei der Fahrt verzichten müsst. Zwischen Chorweiler und Fühlingen passiert ihr an der Neusser Landstraße entlang fahrend die alte Villa Oppenheim, einem sogenannten Lost Place. Kurze Zeit später erreicht ihr bereits den Kölner Stadtteil Fühlingen.

Landschaft zwischen Fühlingen und Worringen (2019)

Ab Fühlingen habt ihr keinen starken Stadtverkehr mehr, den es zu beachten gibt und auch die Radwege werden nun besser. Fühlingen durchfahrt ihr nach wie vor entlang an der Neusser Landstraße, begleitet von zum Teil alten Backsteinhäusern. Nachdem ihr Fühlingen verlassen habt gelangt ihr nach Worringen und Dormagen – zwei Standorte der rheinischen Chemieindustrie.

Worringen passiert ihr zunächst direkt entlang des Rheins, während ihr unter diversen Förderbändern der Chemiekonzerne hindurchfahrt, über welche die am Rhein wartenden Frachtschiffe beladen werden. Auch hier könnt ihr durchgehend auf gut ausgebauten Radwegen fahren und werdet von der Industrie bei der Fahrt in keiner Weise beeinträchtigt. Auch über Luftverschmutzung durch die Industrie braucht ihr euch keine Gedanken machen, da diese keinen wahrnehmbaren Unterschied zu anderen Tourpunkten aufweist.

Nachdem ihr an Worringen vorbeigefahren seid, könnt ihr von Dormagen deutlich mehr sehen, da die Strecke direkt durch die Dormagener Innenstadt führt. Vorbei an Kirchen und Brunnen verlasst ihr Dormagen wieder nach rund 10 Minuten. Als letzte Stadt auf der Route wartet nun Düsseldorf auf euch.

Rapsfeld bei Dormagen (2019)

Die restliche Strecke fährt sich nun abseits von Städten und Dörfern nahezu ebenerdig entlang an Rapsfeldern, Weihern und Teilabschnitten des Rheins. Ein letzter minimaler Anstieg wartet auf euch kurz bevor ihr Düsseldorf erreicht an der Rheinbrücke der A46. Doch auch dieser „Anstieg“ ist problemlos zu bewältigen. Nachdem ihr auch die Rheinbrücke hinter euch gelassen habt warten die letzten 5 Kilometer auf euch, ehe ihr die Düsseldorfer Innenstadt erreicht.

Höhenprofil Köln – Düsseldorf

Die Strecke könnt ihr euch von Google Maps berechnen lassen, wenn ihr als Startpunkt „Köln, Bilderstöckchen Geldernstr./Parkgürtel“ und als Ziel den Düsseldorfer Hauptbahnhof wählt. Zudem müsst ihr die Navigation auf „Fahrrad-Route“ einstellen.

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