Immer wieder Kreta!

2016 waren wir das erste Mal auf Kreta, damals an der Nordküste nahe Rethimno. Zwei Jahre später, in 2018, sind wir das zweite Mal auf Griechenlands größter Insel unterwegs und während ich diesen Beitrag schreibe blicke ich auf die kretischen Berge im Nordosten der Insel, die sich direkt von den paradisischen Sandstränden an bilden. Auch den ein oder anderen Tagesausflug kann man von hier aus starten, beispielsweise an die archäologische Ausgrabungsstätte des Palastes von Malia – aber eins nach dem anderen!


Bezaubernde Landschaft und vielschichtige Flora Kretas
Wenn ich mich kurz von meinem Tablet und diesem Blog Beitrag über unseren kürzlichen Kreta Aufenthalt abwende, blicke ich direkt in die pure Natur der griechischen Insel. Während links noch die Wellen in der Abendsonne auf einen der traumhaften Sandstrände Kretas treffen, winden sich weiter rechts vereinzelte Wolken um die zahlreichen Berggipfel. Das Gebirge, das sich direkt vom Ufer aus kommend in das Landesinnere aufbaut, erreicht bereits nach wenigen hundert Metern eine beachtliche Höhe und wächst schließlich auf eine Höhe heran, in der sich dichte Wolken bilden, da sie nicht über die Gipfel der Gebirgskette hinüber kommen. Die Berge selbst können im Wesentlichen durch grauen Fels charakterisiert werden, welcher in den tieferen Lagen durch unzählige Bäume und Büsche ergänzt wird. Die Flora nimmt jedoch mit zunehmender Höhe ab, bis die Gipfel schließlich ausnahmslos von dem bereits beschriebenem grauen Fels bedeckt sind. Auch unsere Unterkunft liegt direkt an den Fels gebaut in einigen hundert Metern Höhe über NN, was einen traumhaften Blick über die griechische Insel bis auf das Meer ermöglicht. Besonders in den Abendstunden ergibt sich so ein tolles Bild auf die Berglandschaft, da ab 18 Uhr die Sonne hinter den Bergen verschwindet und die Sonnenstrahlen die Wolkendecke über dem Gebirge gold-gelb einfärbt. Unterhalb unserer Unterkunft blicken wir – neben einigen weiteren Hotels – auf einen Olivenhain. Unmittelbar dahinter beginnt das Meer, welches sich bis zum Horizont ohne auch nur eine einzige Unterbrechung durch ein Schiff oder eine der zahlreichen griechischen Inseln erstreckt. Direkt unterhalb unseres Balkons blicken wir auf eine Vielfalt bunter Pflanzen, die nicht nur durch ihre Artenvielfalt sondern auch durch ihre Farbenpracht überzeugt.

Kreta als historischer Ort mit einer großen Geschichte
Wenn ihr bereits einmal auf Kreta gewesen seid wisst ihr bereits, dass Kreta ein besonders geschichtsträchtiger Ort ist – so könnt ihr auf Kreta Überreste des antiken Roms wiederfinden. Ebenso findet ihr aber auch venezianische Häfen, wie beispielsweise in der kretischen Hauptstadt, Heraklion, oder in den weiter westlich gelegenen Städten Rethmino und Chania. Hinzu kommen minoische Paläste, wie der bekannte Palast von Knossos nahe Heraklion oder der Palast von Malia im Nordosten der Insel. Wenn ihr eure Reise nach Kreta plant empfehle ich euch in jedem Fall an einem der beschriebenen Häfen Halt zu machen und das im venezianischen Stil angelegte Hafenbecken auf euch wirken zu lassen. Ebenso würde ich euch nahelegen eine der minoischen Paläste zu besuchen, wobei meine aktuelle Empfehlung zu einem Besuch des Palasts von Knossos tendiert. Der Palast von Knossos ist sehr gut aufbereitet und lässt es zu, dass ihr euch als Besucher in die damalige Zeit und den Aufbau des Palastes hineinversetzen könnt. Durch viele erhaltene Säulen und Gänge (zum Teil auch restauriert und rekonstruiert) könnt ihr euch ein hervorragendes Bild der Palastanlage machen. Wenn ihr bis zu eurer Rückreise noch etwas Zeit übrig habt ist zudem die Ruine des Arkadi Klosters nahe Rethmino einen Besuch wert. Hier finden auch heute noch griechisch-orthodoxe Gottesdienste statt.


Traumhafte Strände an Kretas Küste
Wenn ihr nach all dem Sightseeing einen Ort sucht, um die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen, werdet ihr schnell einen der traumhaften kretischen Strände aufsuchen. Dort findet ihr glasklares Wasser und feine goldene Sandstrände vor. Auch einen Sonnenschirm und Strandliegen könnt ihr für kleines Geld tageweise mieten und es euch an einer der Strandbars gutgehen lassen.

Um zwischen Stränden und Sehenswürdigkeiten zu pendeln würde ich euch empfehlen über die Anmietung eines Mietwagens nachzudenken. Zwar verkehren zwischen den verschiedenen Ortschaften und Städten auf Kreta auch öffentliche Buslinien, jedoch fahren diese nicht zwingend nach einem Fahrplan, sodass ihr durch die Wartezeit auf eine Bus gegebenenfalls einige Zeit verlieren könnt. Mietwagen Anbieter gibt es auf Kreta fast so viele, wie es Sand am Meer gibt, weshalb ihr euch auch während eurer Reise einen Mietwagen für einige Tage mieten könnt. Wir haben während unserer Kreta Aufenthalte beide Varianten getestet (2016 ohne Mietwagen, 2018 mit Mietwagen) und würden bei jeder weiteren Reise wieder auf einen eigenen Mietwagen zurückgreifen, da er uns deutlich mehr Flexibilität gegeben hat.

Noch Fragen?
Solltest du weitere Fragen bzgl. einer Reise nach Kreta haben, freue ich mich über deine Nachricht. Diese kannst du entweder über die Sozialen Medien oder direkt über das Kontaktformular senden.

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