Meine Top 5 Ziele in der Hauptstadt der Inka – Cuzco

Ein Besuch in der ehemaligen Hauptstadt der Inka – Cuzco – in den peruanischen Anden ist ein absolutes Muss, wenn ihr das südamerikanische Land Peru bereist! Neben einer wunderschönen Altstadt erwartet euch in Cuzco darüber hinaus aber noch einiges mehr. Im Folgenden findet ihr daher meine 5 Empfehlungen für einen unvergesslichen Aufenthalt in Cuzco!


Plaza De Armas
Nach eurer Ankunft in Cuzco wird der Plaza De Armas mit großer Wahrscheinlichkeit eure erste Anlaufstelle sein. Der Platz liegt mitten im historischen Zentrum der Andenstadt und fällt mit seiner Vielfalt an Farben sofort ins Auge. Er ist zugleich ein Ort der Ruhe. Inmitten des Platzes thront eine goldene Inka-Statue auf einem Brunnen. Wenn ihr den Ort in seiner ganzen Schönheit auf euch wirken lassen wollt, empfehle ich euch auf den Treppen vor der Cusco Cathedral Platz zu nehmen. Von dort aus bietet sich ein Blick auf die goldene Inka-Statue, die nun hinter dem Plaza De Armas liegende Minor Basilica de la Merced bis hinauf in die steilen Hänge am Horizont.

Cusco Cathedral
Habt ihr auf den Stufen Platz genommen, liegt nun die Cusco Cathedral hinter euch, welche aus mehreren Kirchen besteht und auf dem Fundament eines alten Inka-Tempels errichtet wurde. Francisco Pizarro selbst ließ die Kathedrale nach der Eroberung Cuzcos durch die Spanier errichten. Im Innern der Kathedrale habt ihr die Möglichkeit den Bau auf eigene Faust zu erkunden. Für ausführliche Informationen rund um die Kathedrale könnt ihr am Eingang einen Audio- und Videoguide ausleihen. Dieser ist bereits im Eintrittspreis enthalten und ist direkt hinter der Ticketkontrolle erhältlich. Der Guide kann sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch eingestellt werden. Als Pfand muss ein Ausweis hinterlegt werden. Während eures Rundganges durch die Kathedrale werdet ihr an vielen interessanten Stationen vorbeikommen – unter anderen auch an dem ersten Holzkreuz auf südamerikanischem Boden. Der erste Bischof Cuzcos hat dieses christliche Kreuz aus Spanien nach Peru gebracht, um der dortigen Bevölkerung den christlichen Glauben näher zu bringen.

San Pedro Market
Nachdem ihr euren Rundgang durch die Cusco Cathedral beendet habt, ist es nun an der Zeit eine warme Mahlzeit am Mittag zu euch zu nehmen. Hierfür bietet sich der San Pedro Market an. Ihr findet den Markt, wenn ihr von der Cusco Cathedral in Richtung Plaza San Francisco geht und diesen durch einen Torbogen passiert habt, auf der linken Seite. Auf dem Markt angekommen findet ihr alles was ihr euch vorstellen könnt – warme Mahlzeiten, frisch gepresste Fruchtsäfte, Gewürze und jede Menge Souvenirs, die euch an euren Besuch in der Andenstadt erinnern. Persönlich empfehlen kann ich euch an dieser Stelle die Fruchtsäfte, die vor euren Augen für kleines Geld frisch gepresst werden. Ich habe dort bei meinem Aufenthalt in Cuzco mehrfach frischen Saft bestellt und war enttäuscht, als ich nach meiner Rückreise den ersten Saft in Deutschland probiert habe. Frischer zubereitet und mit einem intensiveren Geschmack als auf dem San Pedro Market werdet ihr so schnell keinen Saft mehr finden.


Iglesia De La Compania De Jesus
Frisch gestärkt vom Mittagessen und den frischen Säften des San Pedro Market könnte euch euer Weg nun zurück an den Plaza De Armas führen, an dem sich, neben der Cusco Cathedral, die Iglesia De La Compania De Jesus, eine weitere Kathedrale, befindet. Auch ein Besuch dieses Gebäudes lohnt sich. Das Hauptportal ist prachtvoll verziert und beide Türme der Kathedrale, mit Sicht auf den Plaza De Armas, können über eine schmale Holzleiter bestiegen werden. Achtet bei eurem Besuch zudem auf die Fenster des Hauptschiffes. Ihr könnt sie besonders gut von der Empore aus sehen. Die Fenster scheinen nicht aus Glas hergestellt zu sein, sondern aus einem besonders dünnen Marmor. Auf diese Weise kommt ausreichend Licht in das Innere der Kathedrale, jedoch wird das starke Licht in den Anden ebenfalls gut gefiltert, wodurch im Innern des Gebäudes eine angenehme Helligkeit entsteht.

Sacsayhuamán
Die Inka-Ruine Sacsayhuamán liegt oberhalb Cuzcos und bietet einen fantastischen Blick auf die darunterliegende Stadt. In der Ruine selbst wurden zu Zeiten der Inka verschiedene kulturelle Rituale durchgeführt. Erzählungen aus Machu Picchu zufolge kamen alle Inka einmal jährlich an diesem Ort zusammen, um eine Zeremonie abzuhalten, sodass die Sonne im Folgejahr zurück in die Andenregion kehrt. In Sacsayhuamán könnt ihr noch heute zahlreiche Grundmauern früherer Gebäude sehen, auch wenn in der Vergangenheit bereits ein Erdbeben große Teile der Anlage zerstört hat. Durch die Grundmauern könnt ihr euch in etwa vorstellen, wie die Festung zu früheren Zeiten einmal ausgesehen haben muss, sodass sich im Kopf ein imposantes Bild der früheren Tempelanlage zusammensetzen lässt. Passt jedoch auf, dass ihr bei eurem Besuch der Anlage ausreichend Sonnenschutz mit euch führt und die Ruine nach Möglichkeit nicht unbedingt zur Mittagszeit besucht. Schnell verbrennt ihr euch in der prallen Sonne, ohne dies zu bemerken, da die dünne Luft sehr frisch wirkt.


Noch Fragen?
Solltest du weitere Fragen bzgl. einer Reise nach Cuzco haben, freue ich mich über deine Nachricht. Diese kannst du entweder über die Sozialen Medien oder direkt per Mail senden.

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