3 Tage in Österreichs Hauptstadt – Wien

Ihr seid auf einem Kurztrip in Wien unterwegs – drei Tage – und wisst nicht, wo ihr eure Tour durch die Stadt beginnen sollt? Ich wusste es auch nicht und habe zunächst online recherchiert, was unter dem Stichwort „Wien“ zuerst angezeigt wird, wenn ich es in eine der zahlreichen Suchmaschinen eingebe. Herausgekommen sind viele verschiedene Ziele, jedes auf seine Weise einzigartig, zwischen denen ich mich nun entscheiden musste. Meine Routen in 3 Tagen Wien findet ihr im Folgenden und vielleicht sind sie auch etwas für euren Besuch in Österreichs Hauptstadt.


Die Ringstraße als Verbindung zahlreicher Sehenswürdigkeiten
Am ersten Tag unserer Reise sind wir um 8.30 Uhr auf dem Flughafen Wien gelandet, haben unser Gepäck in das Hotel im Wiener Stadtteil Favoriten gebracht und uns auf den Weg in die Stadt begeben. Da es nicht einfach war einen Startpunkt für unsere Tour auszumachen kam uns ein Tipp sehr gelegen, einen Spaziergang entlang der Ringstraße zu machen, welche das Wiener Zentrum umschließt. Auf dem Weg gelangt ihr zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Prachtbauten der österreichischen Hauptstadt. Ausgangspunkt für den Spaziergang entlang der Ringstraße war der Karlsplatz. Sofort nach dem Verlassen der U-Bahn Haltestelle ermöglichte sich uns der Blick auf die Karlskirche einerseits, auf das prunkvolle Gebäude der Technischen Universität Wien rechts neben der Kirche und anderseits auf die alte U-Bahn Station in entgegengesetzte Richtung. Wenige hundert Meter entfernt erreicht ihr als nächstes Etappenziel die Wiener Staatsoper.

Von hier aus empfehle ich euch euren Weg entlang des Opernrings in westliche Richtung fortzusetzen. Ihr gelangt im weiteren Verlauf über den Burgring und den Universitätsring auf den Schottenring und schließlich an einen Nebenarm der Donau. Auf eurem Weg entlang der Ringstraße kommt ihr zunächst an der Akademie für bildende Künste vorbei, ehe ihr auf der rechten Seite die Neue Burg samt Mozartstatue im Burggarten vorfindet. Direkt hinter der Neuen Burg liegt der Heldenplatz mit der angrenzenden Hofburg, auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Maria-Theresien-Platz. Wieder nur wenige hundert Meter weiter das Parlamentsgebäude mit seiner breiten Auffahrt, daneben das Rathaus und der davorliegende Rathauspark, auf dem im Winter der Christkindlmarkt besucht werden kann. Gegenüber des Rathausparks liegt das Burgtheater, direkt angrenzend die Wiener Universität. Es folgen Votivkirche und Wiener Börse und die nennenswerten Gebäude und Institutionen nehmen auch im weiteren Verlauf der Ringstraße kein Ende.


Zwar steht ihr nun wieder vor der Qual der Wahl eine Entscheidung treffen zu müssen, welche der vielen sehenswerten Bauten ihr euch näher anschauen wollt, allerdings habt ihr dafür nach dem vielen Laufen auch ausreichend Zeit, während ihr in einem der Cafés und Restaurants der Innenstadt eine Tasse Kaffee oder das traditionelle Wiener Schnitzel genießt. Für die beiden kommenden Tage bietet die Innenstadt in jedem Fall mehr als genug Anlaufstellen. Auch der Stephansdom ist in diesem Zusammenhang noch zu nennen, den wir nach unserem Restaurantaufenthalt besuchten und dessen Turmspitze wir über die enge Wendeltreppe bestiegen. Oben angekommen werdet ihr mit einem eindrucksvollen Blick über Wien belohnt und werdet noch viele weitere Sehenswürdigkeit der Stadt entdecken.

Auf den Spuren des Kaiserreichs – Schloss Schönbrunn
Am zweiten Tag kehrten wir jedoch trotz der vielen Möglichkeiten nicht in die Innenstadt zurück, sondern fuhren mit der U-Bahn zum Schloss Schönbrunn, welches bis vor knapp 100 Jahren Residenz der österreichischen Kaiserfamilie gewesen ist. Im Schloss befinden sich eine sehr schön aufbereitete Ausstellung, die es euch ermöglicht, euch während eures Aufenthaltes in den kaiserlichen Alltag hineinzuversetzen. Mittels eines Audio Guides werdet ihr durch das Schloss geführt und gelangt auf diesem Weg in die ehemaligen Privaträume und Arbeitszimmer der kaiserlichen Familie und in den Raum, in dem Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von sechs Jahren eines seiner ersten Konzerte spielte. Für den Besuch im Schloss empfehle ich euch bereits im Vorfeld eurer Reise ein Online-Ticket zu kaufen, da es ansonsten zu langen Wartezeiten an den Kassen und im Eingangsbereich kommen kann. Und selbst wenn ihr im Besitz eines Online-Tickets seid ist dies noch keine Garantie für euch, dass ihr schnell in das Innere des Schlosses gelangt, da auch die sogenannte „Fast-Lane“ stark gefüllt ist.

Im Anschluss unseres Schlossbesuches haben wir den Tiergarten Schönbrunn besucht, der Teil des Parkgeländes von Schloss Schönbrunn ist. Der Tiergarten ist darüber hinaus der älteste noch bestehende Tiergarten weltweit und bietet vielen verschiedenen Tieren, darunter dem Große Panda, Koalas und Eisbären, ein Zuhause.

Auf eurem Weg von Schloss Schönbrunn in den Tiergarten bietet es sich an, durch die weitläufige Parklandschaft des Schlosses zu spazieren, um den großzügig angelegten Garten und die Bepflanzung aus nächster Nähe sehen zu können. Insgesamt solltet ihr für einen Besuch des Schlosses inkl. Tiergarten und Parklandschaft einen ganzen Tag einplanen.

Tag der Kunst – Hundertwasserhaus und Schloss Belvedere
Am letzten Tag des Städtetrips nach Wien haben wir uns auf den Weg in das Weißgerberviertel begeben, um uns das berühmte Hundertwasserhaus anzuschauen. Zunächst folgten wir ab der Straßenbahnstation Radetzkyplatz der Beschilderung in Richtung Hundertwasserhaus. Als wir dem Gebäude jedoch allmählich näher kamen, konnten wir auf jede Beschilderung verzichten. Schon von weitem seht ihr die bunte Fassade des Hauses, an dem kaum ein Winkel 90° besitzt und an dem auch sonst jede Zuordnung und architektonische Regelmäßigkeit fehlt – andernfalls wäre es vermutlich auch nie so berühmt geworden.

Das Hundertwasserhaus kann in den meisten Fällen nur von außen besichtigt werden, da es, abgesehen von der ungewöhnlichen Bauweise, ein Wohnhaus ist, in dem die Anwohner bei ständig stattfindenden Besichtigungen nur unnötig gestört würden.


Also machten wir uns nach dem Besuch am Hundertwasserhaus erneut mit der Straßenbahn auf den Weg, um den Wiener Prater und den dortigen Freizeitpark zu besuchen. Wir waren gegen Mittag dort, sodass der Park noch verhältnismäßig übersichtlich besucht gewesen ist. Allerdings ist es auch am Mittag beeindruckend, wie viele verschiedene Fahrgeschäfte hier auf ihre Besucher warten – jedes für sich besonders. Das Highlight des Parks ist für mich jedoch das alte Riesenrad, welches aus dem Jahr 1897 stammt.

Als wir auch unsere Tour durch den Wiener Prater beendet hatten, fuhren wir noch einmal mit der Bahn weiter. Ziel der Fahrt war das Schloss Belvedere, welches aus den beiden Gebäuden Oberes Belvedere und Unteres Belvedere besteht. Zwischen den beiden Gebäuden befindet sich eine Parklandschaft mit zahlreichen Statuen, Brunnen und Beeten. Vom Oberen Belvedere bietet sich euch ein guter Blick auf das darunterliegende Wien und genutzt werden die Gebäude heute hauptsächlich zur Ausstellung nationaler und internationaler Kunst.

Am Ende unserer Tagestour haben wir noch ein letztes Mal die österreichische Küche genossen, ehe wir unser Gepäck im Hotel geholt und uns auf den Weg zum Flughafen gemacht haben.

Zwei Stunden später waren wir schließlich zurück in Köln und können nun auf eine eindrucksvolle Reise nach Wien zurückblicken, die sicherlich nicht unsere letzte Reise in die Hauptstadt Österreichs gewesen ist.

Noch Fragen?
Solltest du weitere Fragen bzgl. einer Reise nach Wien haben, freue ich mich über deine Nachricht. Diese kannst du entweder über die Sozialen Medien oder direkt per Mail senden.

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